Andere Methoden von Haartransplantation

FUT

Follicular Unit Transplantation ist eine Methode, bei der einem Spendergebiet – üblicherweise dem Haarkranz am Hinterkopf – ein behaarter Hautstreifen entnommen wird, aus diesem unter dem Mikroskop einzelne Haarfollikel oder follikulare Einheiten präpariert werden. Diese Follicular Units, kurz FUs genannt, wachsen in 1er-, 2er- oder auch 3er-, 4-er und selten auch in 5er-Gruppen. Die so gewonnenen Transplantate werden in ein vorbereitetes Empfängergebiet verpflanzt. Da die entnommenen Haare auch nach der Eigenhaarverpflanzung ihre genetische Information behalten, wachsen sie nach einer Transplantation ebenfalls ganz natürlich im Transplantationsgebiet. Um die notwendige Anzahl der Haarfollikel für ein möglichst natürliches Ergebnis zu erreichen, wird die vorhandene Haardichte des Patienten im Entnahmebereich durch die sogenannte Dichtemessung so genau wie möglich ermittelt. Dazu wird die Anzahl der follikulären Gruppen pro Quadratzentimeter vor jeder FUT-Behandlung gemessen und so die ideale Größe, bzw. Länge und Breite des zu entnehmenden Hautstreifens berechnet. Der behaarte Streifen wird mit Hilfe eines Skalpells absolut schonend entnommen. Die Entnahme findet unter lokaler Betäubung statt, daher ist der Entnahmeprozess völlig schmerzfrei.

FUT in 4 Schritten
Die FUT unterteilt sich in vier Hauptbereiche:
- Entnahme des Spendermaterials
- Vorbereitung der Haareinheiten/Haarfollikel
- Vorbereitung des Empfängergebietes
- Platzierung/Implantierung der Transplantate der Grafts 

Wer eignet sich für eine FUT?
Der größte Vorteil einer Streifenentnahme ist die große Anzahl der FUs, die innerhalb einer Behandlung – in einer Megasession - entnommen und transplantiert werden können. Im Gegensatz zu einer Follicular Unit Extraction können bei einer Follicular Unit Transplantation weitaus mehr Haare in sehr viel kürzerer Zeit entnommen werden, was die Entnahmezeit und somit den Zeitaufwand verkürzt. Die Follicular Unit Transplantation eignet sich in erster Linie für Patienten des Typs Norwood III bis VII, da diese eine größere Anzahl an Transplantaten benötigen. Patienten, die älter als 30 bis 35 Jahre sind, werden ebenfalls als geeignete Patienten gesehen, da bei ihnen das Auftreten des sogenannten Stretch-back-Effektes weniger ausgeprägt ist. Die FUT bietet sich weiterhin für kombinierte Behandlungen an: Beispielsweise können in einer Operation Narben einer früheren Haarverpflanzung korrigiert bzw. vermindert werden und gleichzeitig die Entnahme und darauf folgende Haartransplantation durchgeführt werden.
Die Grenzen der FUT
Die Narbe, die eine FUT Behandlung am Hinterkopf des Patienten hinterlässt, ist sehr schmal, meist lediglich 1 bis 2 Millimeter breit. Die Länge variiert und es handelt sich immer um eine lineare Narbe – dennoch ist sie mehr oder weniger sichtbar. Dies hängt allerdings nicht nur von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Haarchirurgen und der durch ihn verwendeten Technik ab, sondern auch von individuellen Faktoren, wie zum Beispiel dem Alter des Patienten, dem Hauttyp bzw. der Hautbeschaffenheit, der Hautspannung und dem Heilungsprozess ab. Die Entwicklung der Narben ist nicht vorhersehbar, dies gilt auch, wenn der Patient bisher optimale Heilprozesse mit guter Wundheilung durchlaufen hat. Zu bedenken ist ebenfalls, dass sich die lineare Narbe durch den individuellen Heilungsprozess und Spannungen (Stretch-back-Effekt), die auf die Kopfhaut einwirken, sich verändern kann. Dies kann direkt nach der Behandlung oder im Laufe der folgenden sechs Monate auftreten. Die Wunde wird vernäht oder geklammert, d. h. es müssen Fäden bzw. Klammern entfernt werden. Je nachdem, wie lang und breit die Narbe der FUT ausfällt, können Haarschnitte mit einer Haarlänge unter 10-15mm nicht getragen werden, ohne das die Narbe sichtbar ist.

Behandlung, Heilungsprozess und postoperative Komplikationen
Der Donorbereich sollte idealerweise vor der Behandlung rasiert werden, insbesondere bei einer High Density-FUT oder Megasessions. Ausnahmen sind jedoch möglich und sollten mit Dr. Feriduni persönlich besprochen werden. Bei kleineren Eingriffen kann manchmal ganz darauf verzichtet werden. Es kommt sehr selten vor, aber wie bei jeder Operationen können auch bei einer FUT während der Behandlung und ebenfalls postoperativ Komplikationen im Heilungsverlauf auftreten; dazu gehören zum Beispiel Narbenschmerzen oder Wundinfektionen. Im Bereich der Entnahme kann es zu einem vorübergehenden Taubheitsgefühl oder Spannungen kommen und die Dauer der Wundheilung ist durch die Größe des Schnitts mit ca. 14 Tagen relativ lang. Nach der Behandlung muss für etwa 6 Wochen auf die Ausübung von aktivem Sport (Bodybuilding, Kraft- und Kampfsportarten) verzichtet werden. Leichte sportliche Betätigung, wie Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren, kann bereits vorsichtig 2 Wochen nach einer Behandlung ausgeübt werden. Bei der Entnahme der Spenderhaare können Haarfollikel, die sich unmittelbar an der Schnittlinie befinden, beschädigt oder verletzt werden. Die Wunde wird vernäht oder mit Metallklammern geschlossen, wodurch Haarfollikel ebenfalls beschädigt werden können. Nach dem Eingriff können kurzzeitig Schwellungen und auch der vorübergehende Ausfall der transplantierten FUs auftreten. 
Trichophytic Closure
Die Trichophytic Closure-Technik ist eine Technik, um Narben nach einer Hautstreifenentnahme optimal bzw. weitgehend unsichtbar zu verbergen. Weitere Vorteile sind die Verfeinerung der Narben im Gegensatz zu früheren Verschlussverfahren und die Anwendungsmöglichkeit bei allen gängigen Transplantationstechniken. Dazu werden bei einer Tricho die entstandenen Schnitte durch eine Übereinanderlappung der Wundränder genäht oder geklammert: Eine Seite der bestehenden Haut wird in einem schrägen Winkel eingeschnitten, danach werden die benachbarten Hautteile zur Schließung der Wunde zusammengebracht und haften wegen des eingeschnittenen Winkels überlappend zusammen. Nun liegt ein Teil des Kopfhautgwebes unter dem anderen – und in ihm auch Haarfollikel, die nach und nach durch das Hautgewebe, also auch durch die spätere Narbe wachsen und so den Bereich des Spendergebietes natürlich aussehen lassen. Es ist durchaus möglich, dass Patienten mithilfe dieser Verschlusstechnik nach einer FUT einen Kurzhaarschnitt – 6 bis 8 mm - tragen können. Aus diesem Grund bietet diese Technik bestimmten, selektierten Patienten mit einem kurzen Haarschnitt eine Alternative zur. Follicular Unit Extraction (FUE). Die Trichophytic-Verschlusstechnik kann bei Patienten angewendet werden, die sich bereits zuvor einer FUT-Behandlung zur Verbesserung der Spendernarbe unterzogen haben. Diese Technik wird jedoch auch bei einer ersten FUS-Behandlung verwendet und ist besonders für Rekonstruktions- oder Korrekturbehandlungen geeignet. 
Der Erfolg einer Trichophytic Closure hängt nicht nur von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Haarchirurgs ab, sondern auch vom Heilungsprozess und der Hautbeschaffenheit des Patienten. Nicht jeder Patient, insbesondere jüngere Patienten, eignet sich für ein Tricho-Closing, daher entscheidet Dr. Feriduni individuell über die Anwendung der Verschlusstechnik.

BHT

Üblicherweise werden zur Transplantation von Haaren im Kopfbereich bevorzugt Kopfhaare verwendet. Manchmal verfügen Patienten nicht über ausreichend Spenderhaare, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. In diesen Fällen bietet sich die Möglichkeit der Transplantation von Körperhaaren, da diese Kopfhaaren in Form und Qualität sehr ähnlich sind. Haare können von Beinen, Armen, dem Bauchbereich, der Brust, dem Rücken, den Achselhöhlen oder sogar dem Gesicht entnommen werden. In der Haarklinik Dr. Feriduni führen wir Körperhaartransplantationen (BHT – Body Hair Transplantation, die Transplantation von Körperhaaren) lediglich mit Spenderhaaren, die der Brust, dem Rücken oder dem Bart entnommen werden, durch.

Wer eignet sich für eine Körperhaarverpflanzung?

Bei bestimmten Patienten können Körperhaare als Quelle mehrerer tausend Grafts zusätzlichen Spendermaterial dienen. Dies gilt natürlich besonders für Patienten, die über einen großen Anteil Körperhaare verfügen. Dieser erweiterte Spenderbereich eignet sich vor allem, um die Haardichte insgesamt zu erhöhen oder den Oberkopf- und Tonsurbereich (Crown Area) zu füllen – dies sind Behandlungsmöglichkeiten, die bei Patienten mit eingeschränktem Spendermaterial der Kopfhaut ansonsten nicht möglich wären. Eine Körperhaartransplantation eignet sich allerdings nicht unbedingt im Falle der Rekonstruktion von vollem Haar oder um die Haarlinie wiederherzustellen.

BHT v1

Die Körperhaare werden mit der Technik der Follicular Unit Extraction entnommen, so dass keine lineare Narbe entsteht. Die Bodyhairtransplants werden wie bei klassischen Haartransplantationsmethoden üblich verpflanzt.

In der Regel werden für eine Haartransplantation dem Haarkranz, also dem Hinterkopf oder den Seiten des Kopfes Spenderhaare entnommen und verpflanzt. Patienten, die sich für eine übliche Transplantation nicht eignen, verfügen im Donorgebiet meist nicht über ausreichend Haare. Die Gründe für unzureichendes oder nicht vorhandenes Spendermaterial können aus Haarausfall resultieren oder aus vorausgegangen Haartransplantationen, so dass keine weitere Haarentnahme im Donorbereich möglich ist. Die Ergebnisse einer Haartransplantationen mit Spenderhaaren, die nicht über notwendige Eignung verfügen, sind meist nicht zufriedenstellend, da diese lediglich einen kleinen Teil des Haarverlustes ausgleichen können und zurückbleibende Narben sichtbarer sein können.

Kriterien zur Bestimmung der Eignung für eine BHT

Dr. True verwendet eine Methode, um die Realisierbarkeit einer BHT zu bestimmen – den Torso Donor Index. Dieser TDI, der das Spendergebiet für eine Körperhaarverpflanzung einschätzt, bemisst sich aus fünf Aspekten:

  • Eine Dichte, die mehr als 40 FU pro cm² beträgt
  • Der Ähnlichkeit zwischen Körper- und Kopfhaaren
  • Anzahl von 2 und/oder 3 Haarfollikeln (FUs)
  • Größe des Spendergebiets
  • Länge der Körperhaare

Beträgt der Index des Spendergebietes, also der Körperhaare 4 oder weniger, eignet sich der Patient nicht für eine Bodyhairtransplantation. Patienten mit einem TDI-Score von 5, 6 oder 7 eigenen sich bedingt/unter Umständen für eine Körperhaarverpflanzung, während Patienten mit einem Wert von 8 oder höher über mehr Körperhaare als Kopfhaare verfügen, die sich als Spendermaterial eignen und somit geeignete Kandidaten für eine BHT sind.

Unterschiede zwischen einer BHT-FUE und einer herkömmlichen FUE

Die Technik der Bodyhairtransplantation entstammt der FUE-Technik, wobei das Donorgebiet auf den gesamten Körper ausgeweitet wird und nicht auf den Bereich des Kopfhaares begrenzt ist. Die BHT wird in erster Linie angewendet, wenn sich das Spenderareal der Kopfhaut nicht mehr zur Gewinnung von Spendermaterial eignet oder eine besonders geringe Dichte aufweist. 
In diesen Fällen, und wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind, können follikulare Einheiten direkt den verschiedenen Bereichen eines Körpers, etwa Torso, Arme oder Beine, entnommen werden und in die Kopfhaut transplantiert werden. Die BHT-FUE eröffnet auf diese Weise insbesondere Patienten neue Möglichkeiten, deren Donorgebiete durch veraltete Techniken schlecht genutzt oder zerstört wurden.

Patienten, die als Kandidaten für eine BHT in Frage kommen, sollten gute physiologische Voraussetzungen mitbringen; so muss das Körperhaar geeignet sein, als Kopfhaar zu dienen. Körperhaare unterliegen anderen Wachstumsphasen als Kopfhaare – ob sich dieses im Laufe der Zeit ändert, ist wissenschaftlich noch nicht belegt, doch zeigen eigene Erfahrungen, das dem so sein kann.
FUs, die dem Körper entnommen werden, unterscheiden sich von Kopfhaaren in ihrer Anatomie: Während follikulare Einheiten der Kopfhaare aus 1, 2 oder 3 Haaren bestehen, umfassen Körperhaare zumeist lediglich 1 Haar pro Einheit.

Die größten Unterschiede zwischen einer Bodyhair-FUE und einer FUE

  • Die Wuchsrichtung der follikularen Einheiten
  • Der Hauttyp bzw. die Beschaffenheit der Haut
  • Die Tiefe der Haarfollikel unter der Haut
  • Die Dicke und Beschaffenheit der Haare (glatt, lockig, gewellt)

Der behandelnde Haarchirurg muss unbedingt über ausreichendes Wissen und Erfahrung in beiden Transplantationstechniken - FUT und FUE – verfügen sowie grundlegende Schwerpunkte beachten, um ein erfolgreiches Ergebnis gestalten zu können; dazu gehören:

  • Die korrekte Entnahme der Spenderhaare
  • Die angemessene Präparierung der follikulären Einheiten
  • Die fehlerlose Aufbewahrung und Hydration der entnommenen Grafts
  • Die optimale Gestaltung des Empfängergebietes hinsichtlich Wuchsrichtung und Anordnung der Transplantate
  • Die Schaffung einer natürlichen Haarlinie
  • Sorgfältiges Vorgehen und Nutzung der angemessenen Technik, um möglichst wenige Grafts zu beschädigen

Maßgeblich für den Erfolg einer BHT sind folgende drei Faktoren:

1. Die Entnahme der Haarfollikel 
2. Der Haarzyklus der Körperhaare 
3. Die Kompatibilität von Kopf- und Körperhaaren

Die Grenzen der BHT
Die Technik der Bodyhairtransplantation ist nicht so grundlegend erforscht, wie zum Beispiel die Methoden FUE und FUT. Wegen der fehlenden Erfahrungen und dem mangelnden Wissen gilt eine BHT als letzte Möglichkeit, um eine vorhandene Situation zu verbessern.

Derzeitige eigene Erfahrungswerte sprechen von einer Anwuchsrate von etwa mindestens 70 bis 80 Prozent, was nicht viel erscheint, aber in vielen Fällen für Patienten eine Chance darstellt. Patienten, die sich einer BHT unterziehen möchten, sollte klar sein, dass hohe Anwuchsraten nicht garantiert werden können. 
Transplantierte Körperhaare können ihre Struktur nach der Verpflanzung verändern – üblicherweise werden sie länger und glatter als sie es am Körper sind – und passen sich interessanterweise ein wenig der Struktur des Kopfhaars an.
Patienten, die eine Bodyhairtransplantation durchführen lassen möchten, sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass es sich bei dieser Behandlung um eine radikale Lösung und letzten Ausweg handelt, dessen Erfolge nicht vorhergesagt werden können. Das heißt: Patienten, die eine Körperhaartransplantation in Erwägung ziehen, müssen bestimmte Kriterien erfüllen, zu denen der genannte TDI gehört. Eine Eignung liegt unter Umständen vor, wenn sich Patienten bereits einer Transplantationsbehandlung unterzogen haben, dessen Ergebnisse unnatürlich sind und ein normales Leben unmöglich erscheinen lassen.

Aus den genannten Gründen ist bei dem Wunsch nach einer BHT ein grundlegendes, ausführliches Beratungs- und Informationsgespräch ebenso wichtig wie ein absolut kompetenter Haarchirurg, denn für die erfolgreiche Durchführung einer Körperhaarverpflanzung sind Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten des behandelnden Arztes ausschlaggebend. In der Praxisklinik Dr. Feriduni werden Haare aus der Brust als Spenderhaare einer Haartransplantation genutzt. Aufgrund des eventuell auftretenden, sehr hohen Narbenrisikos transplantiert Dr. Feriduni keine Barthaare.

Expander / Extender

Nicht immer ist die Transplantation von Haarwurzeleinheiten mithilfe einer FUT oder FUE möglich - in ausgewählten, besonderen Fällen ist eine normale Haartransplantation nicht die beste Wahl oder manchmal sogar schlichtweg kontraindiziert. In diesen Fällen können – nach einer sehr strengen Indikationsstellung – durch den Einsatz von Extender oder Expander und die Kombination mit einer Haartransplantation oftmals gute und zufriedenstellende Ergebnisse erreicht werden.
Extender nach Frechet

Frechet Extender method

Diese Technik kann angewendet werden, um große kahle Bereiche zu verkleinern oder auf dem Gebiet der rekonstruktiven Haarchirurgie, um Narben, die zum Beispiel durch Verbrennungen, Unfälle, vorherige Haarausfallbehandlungen oder Infektionen entstanden sind, zu reduzieren.
Dazu werden ein elastisches Band und 2 Reihen kleiner Metallhaken in die unbehaarte Kopfhaut eingesetzt. Der Extender funktioniert wie ein Gummiband, mit dem die Kopfhaut nach und nach zusammengezogen und so reduziert wird. Durch das Zusammenziehen entsteht eine Hautfalte, die chirurgisch entfernt wird und die vormals kahle Stelle des Kopfes wird nun die seitlichen, behaarten Partien des Kopfes bedeckt. Dieser Eingriff kann mehrmals durchgeführt werden, um auf diese Weise eine Glatze komplett zu entfernen.
Der Frechet-Extender besteht aus einem elastischen Silikonband und Titan-Häkchen und ist nach seiner Implantation nicht sichtbar.

Frechet Extender method

Die Expander-Technik

Die Expander-Methode wird ebenfalls eingesetzt, um Haarausfall zu reduzieren und vorhandene Narben zu entfernen. Dazu wird ein Silikon-Ballon, der sogenannte Expander, unter die behaarte Kopfhaut gesetzt und diese nach und nach durch Injektionen in den Ballon gedehnt. Bei einem Eingriff werden kahle Stellen bzw. Narben entfernt und die durch den Expander entstandene behaarte Kopfhaut kann zur Abdeckung der ehemals kahlen Bereiche verwendet werden.

Beide Techniken – Expander und Extender – werden unter Lokalanästhesie durchgeführt und bieten die Möglichkeit, eine Narbe so zu korrigieren, dass diese kaum sichtbar ist. Beide verwenden Implantate, die über einen kurzen Zeitraum unter die Kopfhaut gesetzt werden – und beide Methoden erfordern Geduld, denn Ergebnisse sind, ähnlich wie bei einer Haartransplatation, oftmals erst nach Monaten sichtbar.

Die Triple-Flap-Technik

Diese Methode eignet sich, um Probleme, die oftmals nach einer Extender-Behandlung auftreten, zu korrigieren. Dabei wird mit der Triple-Flap-Technik die unnatürliche Haarwuchsrichtung, die als Folge der Extender-Methode auftreten kann, korrigiert.

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