Alopecia traumatica

Alopecia traumatica ist oft eine Folge externer Faktoren wie Entkrausung, Dauerwelle, Färbung, zu feste Bindung oder zu große Straffung der Haare nach hinten. Bei der Dauerwellenbehandlung kann der Gummizug des Wickels zu nah an der Haut platziert werden. Durch das Einwirken dehnt sich das Haar und kann brechen, wonach es wieder normal weiter wächst. Dies geschieht eher bei dünnem Haar. Wenn die Flüssigkeit unsachgemäß angewendet wird, kann eine Beschädigung der Haut und/oder der Haare auftreten. Bei falscher Verwendung dieser ziemlich stark wirkenden Stoffe kann das Haar abbrechen. Trockenheit, vor allem bei dünnem Haar, kann beim Färben zum Bruch der Haare führen. Haare werden umso empfindlicher je älter man wird und deshalb sollte man bei der Haarpflege im höheren Alter eine eventuelle Alopecia traumatica mehr berücksichtigen. Auch abgebrochene Haare können ausfallen, wodurch im Verhältnis mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Das Haar wird deshalb noch dünner. Jede Person hat einen anderen Haartypus, der für bestimmte externe Faktoren empfänglich ist. Alopecia traumatica ist einfach zu erkennen, weil immer viele abgebrochene Haare zu sehen sind. Die Kopfhaut sieht normal aus, aber es gibt Abweichungen bei der Anzahl der Haare und der Art, wie diese aus der Kopfhaut wachsen.

Im Prinzip gibt es für Alopecia traumatica keine Behandlung. Man kann aber versuchen die Situation zu stabilisieren, indem das Haar nicht mehr straff zusammen gebunden wird oder indem das Haar keine Dauerwelle oder Färbung mehr erhält.

Dr. Feriduni
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