Spezialisierungen

Immer umfangreicher werdende Anforderungen und ständig fortschreitende Entwicklungen im Bereich der Haartransplantation fragen nicht nur nach einer Spezialisierung des behandelnden Arztes, besonders im Sinne der Patienten sind diese auch gefordert. Eine Spezialisierung auf Spezialdisziplinen hat immer optimale Lösungen und Ergebnisse zum Ziel - ein Grund, warum Dr. Feriduni und sein Team nach Tätigkeitsschwerpunkt und fachlicher Spezialisierung aufgestellt sind. Dr. Feriduni widmet sich seit 1997 exklusiv der ästhetischen Chirurgie. Diese Konzentration auf ein anspruchsvolles Fachgebiet erlaubt es Dr. Feriduni ein Spezialist auf dem Gebiet der Haartransplantation zu sein.

Die Spezialisierungen von Dr. Feriduni

1. Haarlinie
2. Temporal peaks
3. Haardichte
4. Lateral Slit-Technik
5. Trychophytic Closure
6. Chirurgische Gestaltung der Haarlinie (SHA-lift)
7. Rekonstruktive Haartransplantationen
8. Wimperntransplantation

1. Haarlinie

Der Natur nachempfunden: Optimale und natürliche Haarlinien

Die perfekte Haartransplantation ist der Wunsch aller Patienten – und selbstverständlich auch der des behandelnden Arztes. Die wichtigsten Punkte einer Behandlung: Ein natürliches Ergebnis zu gestalten, dem man eine Behandlung nicht ansieht, - und die Behandlung für Patienten so angenehm wie möglich bereiten. Die Gestaltung einer natürlichen Haarlinie ist eines der wichtigsten und ausschlaggebenden Argumente bei der Entscheidung für einen Arzt, schließlich möchten Patienten ein positives, nicht zu bemerkendes Endergebnis erhalten. Um diese Natürlichkeit zu erreichen, kommen verschiedene Aspekte zum Tragen: Kenntnis über verschiedene Techniken, Erfahrung, sehr sorgfältiges Arbeiten und besonders eine fast schon künstlerische Begabung sowie dreidimensionale Vorstellungskraft ermöglichen die Gestaltung einer Haarlinie, die dem natürlichen Haar so nah wie möglich kommt. Dabei gilt es die Proportionen eines Gesichtes ebenso zu berücksichtigen wie die Wünsche der Patienten.

Der Plan der Schönheit

Die Schönheit bzw. Ästhetik eines Gesichts wird maβgeblich durch die Harmonie seiner Proportionen geprägt. Nicht nur die eigene psychische Zufriedenheit, sondern auch die Wirkung auf andere Menschen, Partnerwahl und Berufschancen hängen sehr oft mit dem Empfinden von Ästhetik und Schönheit zusammen. Dabei liegt auf dem Gesicht, dem Zusammenspiel zwischen Augen, Nase, Mund und Haaren besonderes Augenmerk. Diese Harmonie, die wir als schön und ästhetisch empfinden, wurde bereits von Leonardo da Vinci erkannt, in seinen Proportionsstudien berücksichtigt und findet sein Ergebnis im sogenannten Goldenen Schnitt. Gleiches gilt für die Fibonacci-Zahlen, deren Quotient sich ebenfalls dem Goldenen Schnitt nähert - kurz gesagt: Ein bestimmtes Verhältnis zwischen zwei Zahlen oder Größen wird von uns als ideale Proportion und somit als Inbegriff von Ästhetik, Harmonie und Schönheit verstanden.

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Dies gilt für die Kunst, Architektur – und ebenfalls für die Natur, somit auch für unser Gesicht und im besonderen Maße für die Haarlinie, der bei der Gesichtsharmonie eine wichtige/entscheidende Rolle zukommt. Fehlen im Bereich des Haaransatzes Haare, empfinden wir ein Gesicht eher als disharmonisch, wodurch sich die immense Bedeutung der Haarlinie erklärt.
Um die Grundsätze der Proportionen eines Gesichtes zu erkennen, bedarf es daher eines Haarchirurgen, der diese Prinzipien nicht nur kennt, sondern sie versteht und umsetzen kann – und natürliche Ergebnisse erzielt, die nicht als solche erkennbar sind.

 

2. Temporal peaks

Ein Teil der Haarlinie

Die seitliche Haaransatzlinie umrahmt das Gesicht und trägt somit entscheidend zum Aussehen eines Gesichts bei. Sie entscheidet über jugendliches Aussehen und darüber, ob wir ein Gesicht als schön empfinden. Dementsprechend verändern ein zurückgehender Haarsatz und altersbedingter Haarausfall an den Schläfen, sogenannte Geheimratsecken, die optische Harmonie eines Gesichtes entscheidend. Das Erscheinungsbild wird von Betroffenen oft als unvorteilhaft empfunden, weshalb ein wichtiger Teil einer Haartransplantation die Gestaltung der seitlichen Haarlinien, der Temple Angles und Temporal Peaks ist.

Dazu werden, genau wie bei der Gestaltung der oberen oder mittleren Haarlinie, einzelne FUs eingesetzt, um eine natürlich aussehende und individuell zu dem Patienten passende seitliche Haarlinie zu erlangen. Die Gestaltung dieser seitlichen Haarlinien stellt hohe Anforderungen an der behandelnden Arzt, schließlich muss er nicht nur die Techniken der Haartransplantation perfekt beherrschen, er muss ebenfalls über ausreichend Erfahrung sowie eine künstlerische Begabung verfügen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, denen man eine Behandlung nicht ansieht.

Ergebnisse

Temporal peaks

 

3. Haardichte

Von Patient zu Patient verschieden

Unter Haardichte versteht man die Anzahl follikulärer Einheiten pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut. Die durchschnittliche natürliche Haardichte eines gesunden Haarwuchses variiert zwischen 60 und 110 follikulären Einheiten pro Quadratzentimeter. Die Haardichte unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, sie ist individuell, weshalb es nicht einfach ist, die natürliche Haardichte eines Patienten bei einer Haartransplantation nachzubilden. Das Ziel ist die ästhetische Transplantation von Haaren, so dass das Resultat möglichst natürlich aussieht.
Dazu muss der Haarchirurg nicht nur die vorhandene Haardichte erkennen, sondern auch den altersbedingten, fortschreitenden Haarausfalls berücksichtigen und in seine Behandlung integrieren. Je nach Gebiet spielt der Haarchirurg mit unterschiedlichen Dichten, um so ein optimales und individuelles Ergebnis zu erzielen. Dies erfordert viel Zeit, Geduld, Erfahrung und Talent, denn ein Unterschreiten einer gewissen Haardichte führt ebenfalls zu einem ästhetisch ungenügendem Ergebnis wie das Überschreiten einer gewissen Haardichte.

Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt sich eine logische Konsequenz: Der Erfolg und die Qualität einer Haartransplantation wird zum großen Teil von der Anzahl der transplantierten Haare bestimmt sowie dem möglichst natürlichen Verteilen derselben. Je mehr Transplantate zur Verfügung stehen, umso natürlicher sind die zu erwartenden Resultate.
Aufgrund der hohen Anzahl an Transplantaten, der äußerst kleinen Haarwurzeln (FU) und einer speziellen Technik zur Vorbereitung der Einpflanzkanäle (Lateral Slit-Methode) resultiert die Möglichkeit Transplantate noch enger zu setzen (Dense Packing), weshalb oftmals nur eine einzige Behandlung erforderlich (One Session-Philosophy).

 

4. Lateral Slit-Technik

Natürliche Ausrichtung der Haare

Die Verwendung der Lateral Slit-Technik ermöglicht es, Empfangskanäle entsprechend der natürlichen Ausrichtung von Haaren zu erzeugen. Weiterhin kann eine höhere Haardichte und somit ebenfalls ein natürliches und harmonisches Erscheinungsbild erreicht werden. Die Lateral-Slit Methode ermöglicht es, den Winkel und die Anordnung der Haare noch natürlicher nachzuahmen. Besonders im Bereich der vorderen und seitlichen Haarlinien, die über dünne und empfindliche Haut verfügen, ist die Verwendung der Lateral Slit-Technik ein immenser Vorteil.
Die Anwendung der Lateral Slit-Technik stellt sowohl beim Vorbereiten der Einpflanzkanäle, als auch bei der Implantierung der Transplantate höhere Anforderungen an den operierenden Chirurgen und sein Team.

 

5. Trychophytic Closure

Optimales Verschlussverfahren für unsichtbare Narben

Die Trichophytic Closure, abgekürzt Tricho, ist eine Wundverschlusstechnik, deren großer Vorteil die erhebliche Verringerung der sichtbaren Narbe im Entnahmebereich ist. Sie findet bei einer FUT, der Hautstreifenentnahme Anwendung, um die Narbe zu verschließen. Wundöffnungen können so verschlossen werden, dass die Haare später aus der Narbe herauswachsen können und somit die Narbe oftmals unsichtbar erscheinen lassen. Aus diesem Grund eignet sich die Tricho sehr zur Korrekturbehandlung von bereits behandelten Patienten, Rekonstruktionsbehandlung und ebenfalls für Patienten, die einen Kurzhaarschnitt bevorzugen.

Um diese Technik erfolgreich einsetzen zu können – nicht jeder Patient ist hierfür geeignet - bedarf es viel Erfahrung und Wissen um die Verschlusstechnik, die Beschaffenheit der Kopfhaut und der Haare sowie der optimalen Narbengestaltung.

TPC

 

 

6. Chirurgische Gestaltung der Haarlinie (SHA-lift)

Die Position der weiblichen Haarlinie ist nicht festgelegt, sie variiert. Als ideal oder „normal“ wird eine übliche Position ca. 5 bis 6,5 cm über den Augenbrauen empfunden. Der Haaransatz, bzw. die Haarlinie beginnt meist etwa an dem Punkt, an dem die Kopfhaut von der horizontalen zur vertikalen Neigung abfällt. Die optimale Position verleiht dem Gesicht Harmonie und Ausgewogenheit – und erlaubt das einfache Stylen der Haare.

SHA lift

Eine Reihe von Frauen haben erblich bedingt eine hohe Haarlinie oder eine sogenannte hohe Stirn. Das Aussehen einer hohen Haarlinie kann Frauen maskuliner und/oder älter erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Eine hohe Haarlinie wird oft als unattraktiv empfunden und begrenzt das Stylen der Haare auf ein Herunterkämmen der Haare, oftmals wird ein Pony getragen, um die hohe Stirn zu verbergen oder zu verschleiern. Obwohl keine Anzeichen von Haarausfall vorliegen, sind diese Frauen häufig mit ihrer hohen Stirn unzufrieden oder unglücklich und wünschten, ihre Haarlinie würde tiefer liegen und (kosmetisch) ansprechender aussehen.

Das Absenken der weiblichen Haarlinie beginnt mit unregelmäßigen, sich nicht wiederholenden Trichophytic-Inzisionen innerhalb der feinen Haare der vorderen, schrägen Haarlinie. Diese Inzisionen schneiden durch die Haarschafte, aber der Haarbulbus der Haarfollikel bleibt intakt. Die Trichophytic-Technik ermöglicht das weitere Wachstum der Haare durch die Narbe und tarnt so gleichzeitig die Narbe, die später oft kaum sichtbar ist. Durch dieses Verfahren versuchen wir, eine ähnliche Übergangszone zu schaffen, wie sie auch bei der Transplantation von FUs zu sehen ist. Haaransatz und Haarlinie erscheinen daher abschließend natürlich und eine Behandlung ist nicht bis kaum nachweisbar. Nach den Inzisionen wird die Kopfhaut angehoben und nach vorne gezogen. Eine Tumeszenz-Lokalanästhesie wird verwendet, um Blutungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Umfassendes Exkavieren, ein Vorgang bei dem die Kopfhaut von den darunterliegenden Muskeln und dem stützenden Gewebe getrennt wird, um die Elastizität zu erhöhen, wird durchgeführt. Dieser Vorgang verläuft schnell und unblutig. Danach werden Schnitte in der Ebene der Stirn durchgeführt, wo die spätere Haarlinie verlaufen soll. Dann wird die Kopfhaut nach vorne bewegt und überschüssige, haarlose Haut der Stirn wird durch parallel zu den abgeschrägten Trichophytic-Inzisionen durchgeführte Inzisionen entfernt. Die Wunde wird in zwei Schichten verschlossen: Die tiefere Schicht der Kopfhaut wird fest verschlossen, auch um den Wundrändern möglichst nahe zu kommen. Die obere Hautschicht wird mit sehr feinen, filigranen Stichen verschlossen. Um ein kosmetisch einwandfreies Ergebnis zu erzielen, wird die Wunde spannungsfrei gehalten. Ein leichter Verband wird angebracht, der bereits am nächsten Tag, dem ersten postoperativen entfernt wird. Das kosmetische Resultat ist sofort sichtbar. Das Haar kann nach unten gekämmt werden und lediglich minimale Blutergüsse und Ödeme sind vorhanden. Die Fäden können üblicherweise 7 bis 10 Tage nach der Behandlung entfernt werden. Die meisten Patienten arbeiten bereits nach 4 bis 5 Tagen wieder und nehmen ebenso schnell wieder aktiv am sozialen Leben teil.

Die größte Sorge gilt einer möglichen sichtbaren oder unattraktiven Narbe, weshalb es wichtig ist, die Technik der Trichophytic-Inzisionen zu beherrschen, um derartige Komplikationen, bzw. Folgen auszuschließen. Wenn das Haar wächst und die Wunde verheilt, wird die Narbe praktisch so gut wie nicht erkennbar sein. Sollte die Narbe doch als störend empfunden werden oder sichtbar erscheinen, können später Haare transplantiert werden, um dies zu ändern. Insgesamt wird diese Behandlung von Patienten sehr gut vertragen, lediglich von einem tauben Gefühl im vorderen Bereich der Kopfhaut wird öfter berichtet, das aber im Laufe von 6 Monaten verschwindet. Andere Komplikationen und Nebenwirkungen sind extrem selten.

Ergebnisse

SHA

 

7. Rekonstruktive Haartransplantationen

Korrekturen vorbehandelter Patienten

Die Gründe für eine misslungene Haartransplantation können vielseitig sein: Sie reichen von unsachgemäß durchgeführten Transplantationen, über schlechte oder nicht nicht vorhandene Fachkompetenz, mangelnde Erfahrung und Sorgfalt zu Unkenntnis über aktuelle Techniken und Behandlungsmethoden bis zu unkundigem oder schlecht geschultem Fachpersonal – und allzu oft fehlendem Sinn für die Grundsätze von Ästhetik und Harmonie von Seiten des behandelnden Arztes.
Die Leidtragenden sind Patienten, die mit den Folgen einer missglückten Haartransplantation konfrontiert werden: Unnatürliches Aussehen, zum Beispiel durch eine falsche Haarlinie, schlecht gewählte Anordnung und Austrittswinkel der Grafts, oder auch Narben sind Ergebnisse, die durch Reparaturen oder Korrekturen entscheidend verbessert werden können. Die Korrekturmöglichkeiten der rekonstruktiven Haarchirurgie bieten verschiedene Techniken, die sich gegenseitig ergänzen und miteinander kombiniert gewünschte Erfolge bringen.

Ergebnisse

 Repair case Dr. Feriduni

 

 

8. Wimperntransplantation

Für natürliche, lange Wimpern

Unterschiedliche Ursachen können für den Ausfall und die Ausdünnung von Wimpern verantwortlich sein: Erkrankungen, Bestrahlungen, Unfälle wie Verbrennungen sowie Belastungen bzw. Überbeanspruchung durch künstliche Wimpern, Permanent-Make-up etc. Manche Frauen haben auch von Natur aus kurze, wenige oder dünne Wimpern und wünschen sich lange, dichte und natürliche Wimpern. Eine Wimperntransplantation oder eine Wimpernverdichtung verleiht Patienten genau diese natürlichen Wimpern und stellt das ursprüngliche Aussehen durch eine Eigenhaarverpflanzung wieder her.

Ergebnisse

Dense packing

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